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Bin ich am Ende – oder war es am Ende ich?


Meine nächsten Auftritte:
Donnerstag, 18. Juni 2026, 20 Uhr, Theodor-Bäuerle-Saal,
TREFFPUNKT Rotebühlplatz,
Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Kabarett – verfeinert mit Cartoons

Beim Autor, Cartoonisten und Kabarettisten Thomas Bäder geht es um das Menschsein – um das, was sein könnte, wenn nicht das wäre, was war und ist. Der Künstler karikiert das alltägliche Leben mit all seinen Ambivalenzen. Er bringt seinem Publikum den Unterschied zwischen Mensch und Schwein bei, gibt Eltern Tipps, wie sie für ihre Kinder unvergessen bleiben, erzählt von seinen Lieblingssünden und hadert mit seinem Bestatter, der ihm keinen Frühbucherrabatt gewähren will. Bäder weiß: Die fetten Jahre sind vorbei – jetzt kommen die gesunden. Das Kabarettprogramm ist voller Wortwitz, doppeldeutig, tiefsinnig – und dabei heiter, überraschend und voller skurriler Wendungen.

Die Bühnenauftritte verfeinert der Künstler zusätzlich mit seinen Cartoons. Niedlich und hübsch sind seine Figuren nie, dafür bissig, sarkastisch oder manchmal albern bis absurd. Seine auf Linien reduzierten Figuren haben den Vorteil, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer viel hineinprojizieren können – am besten sich selbst. Nicht fehlen dürfen im Programm auch Bäders Aphorismen, kurze und prägnante (Sinn-)Sprüche zu allen Lebenslagen.

Karten unter www.vhs-stuttgart.de oder an der Abendkasse

Regie: Tilman Lucke


„Im Wahndel der Zeit"


Rotebühlgalerie, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart

Im Wahndel der Zeit
Cartoons von Thomas Bäder - gespickt mit Aphorismen

Große Einzelausstellung
5. Februar bis 30. August 2026

Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 19. April 2026, 11 Uhr
Treffpunkt im Foyer. Dauer: eine Stunde, Eintritt frei.

Aphorismen und Cartoons sind weder verwandt noch verschwägert - und doch gibt es eine Seelenverwandtschaft zwischen den beiden Genres: Sie kommen schnell und meist pointiert auf den Punkt. Der Unterschied liegt in deren Bekanntheitsgrad: Während Cartoons ein jedes Kind kennt, wird der Aphorismus selten als eine eigene literarische Gattung wahrgenommen und fristet ein Nischendasein. Das liegt auch an dessen Bezeichnung, die sich den wenigsten Leserinnen und Lesern erschließt. Dabei sind Aphorismen genauso populär wie Cartoons und füllen unzählige Kalender und Bücher, bereichern Zeitungen und Zeitschriften. Nur werden sie anders wahrgenommen: als Lebensweisheiten, geistreiche Gedanken, Sinnsprüche, Erkenntnisse, Notate, Lebenserfahrungen oder philosophische Betrachtungen.
Der Künstler Thomas Bäder begann im Jahr 2003 während eines mehrwöchigen Klinikaufenthaltes mit dem Schreiben von Aphorismen. Seine ersten Cartoons zeichnete er 2020 während des Lockdowns in der Corona-Pandemie.

Die Aphorismen in der Ausstellung „Im Wahndel der Zeit" sind dem Buch „Bin ich am Ende - oder war es am Ende ich?" entnommen, das bei Königshausen & Neumann in Würzburg erschienen ist.